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Liegenschaften

Erläuterungen zur Datenermittlung

Im Bistum Trier gibt es weit über 3.000 in der Regel beheizte und mit Strom versorgte Gebäude. Eine online-basierte Energie-Datenbank des Bistums dient der Erfassung der jährlichen Verbrauchsdaten und Kosten. Die Datenerfassung erfolgt im Wesentlichen über die Rendanturen und einzelne Fachabteilungen des Generalvikariats sowie über einige andere Bistumsbereiche. Die katholischen Kita gGmbHs Koblenz und Saarland führen eigene Energie-Datenbanken. Die Trierer Kita gGmbH erfasst über die Bistums-Datenbank.

Die Gebäudetypologie hat einen sehr starken Einfluss auf den spezifischen Energiebedarf. In der Energie-Datenbank und den darauf basierenden Auswertungen werden die Gebäude in acht Kategorien unterteilt:

  • Kirche: Alle Kirchentypen, Kapellen
  • KiTa: Kindertagesstätten, Kindergärten
  • Pfarrhaus: Pfarrhäuser, wenige integrierte Bibliotheken
  • Pfarrheim: Pfarrheime
  • Pfarrzentrum: Pfarrzentren, Jugendräume, -zentren, weitere großflächige Gebäude
  • Bildung: Schulen und Bildungseinrichtungen des Bistums
  • Verwaltung: BGV, Pfarrbüros und andere Verwaltungsgebäude
  • Sonstige: Unter anderem Leichenhallen, Friedhöfe, Museum

Die Erfassungsquote ist inzwischen sehr zufriedenstellend und wird für die einzelnen Jahre jeweils in der Übersicht ausgewiesen. Die tatsächlichen Verbrauchs-, Kosten- und Emissionsdaten werden mithilfe der Erfassungsquote auf 100% hochgerechnet. Die Hochrechnungen beziehen sich jeweils auf die Anzahl der Gebäude innerhalb einer Kategorie, die tatsächlich über eine Heizung bzw. einen Stromanschluss verfügen. Dieses Verfahren wird ab dem Jahr 2015 eingesetzt, so dass die Entwicklungen jeweils ab 2015 dargestellt werden.

Die Energieberichterstattung des Bistums orientiert sich an den aktuellen
Empfehlungen der Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST)1.

Die Energie-Datenbank des Bistums ermöglicht es, innerhalb der Gebäudekategorien die Jahreswerte miteinander oder auch mit der Anzahl der Gebäude in Beziehung zu setzen. Nicht möglich sind jedoch Auswertungen im Zusammenhang mit weitergehenden Gebäudedaten, z.B. Nutzfläche oder Alter der Gebäude, was die Aussagekraft der Energieberichterstattung erheblich verbessern würde. Deshalb soll die Energie-Datenbank mittelfristig in das betriebswirtschaftliche Programm des Bistums überführt werden, in dem die Immobiliendaten verfügbar sind.


1Diefenbacher, Hans/ Foltin, Oliver/ Rodenhäuser, Dorothee unter Mitarbeit von Schweizer, Rike (2021): Zur Ermittlung der CO2-Emissionen in Landeskirchen und Diözesen – Arbeitsanleitung, 5. überarbeitete Auflage, Heidelberg: FEST