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Liegenschaften

Strom

Der Stromverbrauch zwischen 2019 und 2020 fiel um rd. 16% von 17.693.372 kWh in 2019 auf 14.863.470 kWh in 2020.

Mit Blick auf die Kuchendiagramme entfallen ungefähr 70% der CO2-Emissionen auf die Kategorien Kita, Kirche und Bildung. Der mit 23% große Anteil der Kirchen ist nur durch die vielen Gebäude (rd. 1.600 Kirchen) zu begründen, die häufig lange geöffnet sind und damit lange Beleuchtungszeiten (z.B. Spotbeleuchtung Reliquien etc.) aufweisen. Denn bezogen auf die jeweilige Anzahl der Gebäude sind die geringsten Emissionen pro Gebäude der Kategorie Kirche zuzuordnen. Wie beim Heizen weisen die Gebäudetypen Bildung und Verwaltung auch beim Strom die größten Pro-Gebäude-Emissionen auf (s. Säulendiagramme). Je Bildungsgebäude liegen die durchschnittlichen CO2-Emissionen bei knapp 68 t (2019) und 51 t (2020) pro Jahr. In der Kategorie Verwaltung sind es je Gebäude noch rd. 34 t (2019) bzw. 29 t (2020). Mit großem Abstand folgen die Kitas mit 6,7 t (2019) und 5,6 t (2020) je Gebäude. In allen anderen Kategorien sind diese Werte pro Gebäude deutlich geringer. Der Durchschnitt über alle Gebäudekategorien liegt 2019 bei rund 2,6 t und 2020 bei rund 2,1 t CO2/Gebäude.

Sowohl in Schulen als auch in Verwaltungsgebäuden gibt es große Nutzerzahlen, lange Nutzungszeiten, vielfältige EDV-Infrastruktur und hohen Beleuchtungsbedarf, insbesondere für die Arbeitsplätze. Im Bereich der Kitas mit vergleichsweise vielen Gebäuden (rd. 380) tragen die ganztägigen Kinderbetreuungen mit langen Beleuchtungszeiten und der teils vorhandene Küchenbetrieb zum Stromverbrauch bei.

Gerade bei großen Gebäuden ist das Ausschöpfen von Energieeinsparpotenzialen komplex. Es ist deshalb im Bestreben der Klimainitiative, dass möglichst viele Energiekonzepte als fachliche Grundlage für das weitere Vorgehen erstellt werden.

Auch nicht- und gering-investive Maßnahmen können dazu beitragen, den Stromverbrauch zu reduzieren. Deshalb ist es im Klimaschutzkonzept des Bistums vorgesehen, die Anzahl der Energie-Checks in Bistumsgebäuden weiter zu steigern. Mitgliedsgemeinden der Klimainitiative erhalten sowohl für Energie-Checks als auch für gering-investive Maßnahmen finanzielle Unterstützung über den Klima-Fonds.

  • 2020
  • 2019

Strom 2020

Gebäudetyp

Verbrauch [kWh]

CO2-Ausstoß [kg]

Kosten [€]

Erfassungsquote [%]

Kirche
(1.633 Gebäude)

3.679.580

1.611.656

1.143.279

92

Kita
(381 Gebäude)

4.316.995

2.129.916

887.421

91

Pfarrhaus
(472 Gebäude)

1.371.224

600.596

439.202

89

Pfarrheim
(424 Gebäude)

1.009.805

442.295

329.731

90

Pfarrzentrum
(74 Gebäude)

411.102

180.063

128.843

85

Bildung
(21 Gebäude)

2.445.424

1.071.096

624.219

95

Verwaltung
(17 Gebäude)

1.126.692

493.491

250.332

94

Sonstige
(74 Gebäude)

502.649

220.160

142.002

93

Bistum Trier
(3.096 Gebäude)

14.863.470

6.749.272

3.945.030

91

Anteil an den CO2-Emissionen durch Strom je Gebäudetyp

Durchschnittl. CO2-Ausstoß [kg] durch Strom je Gebäude

Strom 2019

Gebäudetyp

Verbrauch [kWh]

CO2-Ausstoß [kg]

Kosten [€]

Erfassungsquote [%]

Kirche
(1.635 Gebäude)

4.049.507

1.891.120

1.220.423

92

Kita
(385 Gebäude)

5.532.868

2.583.847

961.968

88

Pfarrhaus
(495 Gebäude)

1.501.441

701.173

449.410

87

Pfarrheim
(435 Gebäude)

1.354.961

632.767

397.115

89

Pfarrzentrum
(80 Gebäude)

473.999

221.357

142.911

88

Bildung
(21 Gebäude)

3.045.122

1.422.072

684.572

95

Verwaltung
(17 Gebäude)

1.235.785

577.111

267.690

100

Sonstige
(73 Gebäude)

499.689

233.355

129.498

90

Bistum Trier
(3.141 Gebäude)

17.693.372

8.262.802

4.253.586

90

Anteil an den CO2-Emissionen durch Strom je Gebäudetyp

Durchschnittl. CO2-Ausstoß [kg] durch Strom je Gebäude

Strom wird im Wesentlichen durch die Beleuchtung sowie die installierten elektrischen Geräte verbraucht; bei speziellen Gebäuden kann auch die Be- und Entlüftung ein Faktor sein. Strom für Heizzwecke wird bei der Heizenergie mit betrachtet.
Sowohl in der Anleitung zur CO2-Bilanzierung von FEST (2021) als auch in der Bilanzierungs-Systematik Kommunal (BISKO) wird empfohlen, nicht nach Öko- und Grau­strom zu differenzieren, sondern einheitlich die Emissionsfaktoren des Bundesstrommixes zu verwenden. Das ist für das Bistum Trier auch deshalb sinnvoll, weil in der Datenbank Aussagen zum Anteil der Gebäude mit Ökostrom nicht sicher und zur Güte des bezogenen Ökostroms gar nicht zutreffend sind. Allerdings bleibt das Ziel der kompletten Umstellung auf GLS-zertifizierten Ökostrom davon unbenommen.